Ich las grade bei Spiegel-Online (“Großflächige Schneeschmelze in der Antarktis beobachtet”), daß uns das Eis wegschmilzt. Diese Aussage basiert auf Wasserkristallmessungen mit einem Scatterometer von Bord des NASA-Satelliten QuickSCAT.
Ich bin nun wahrlich kein Skeptiker des Klimawandels, stelle solche Aussagen auch nicht grundsätlich in Frage, aber mir ging bei der Lektüre nicht aus dem Kopf, daß man uns in der Uni beibringt, daß man für solche Aussagen möglichst lange Zeiträume beobachten und unter gleichen Bedingungen messen muß. Soll heißen: Für eine fundierte Aussage über Veränderungen im Klima sollten es mal so locker 30 Jahre sein. Für sehr lokale Phänomene (wie z.B. diese Eis-Schmelze) sollten vielleicht auch 10-15 reichen. Aber ein Monat? Mag ja sein, daß da Eis geschmolzen ist, aber ein solcher Artikel wäre ohne das momentane Medieninteresse am Thema Klima doch wohl nie erschienen. Ich meine ja nicht, daß uns das nicht auch (noch) eine Warung seien sollte, aber so dramatisch ist das nun echt nicht… Zumal solche Phänomene (es muß ja nicht gleich ein El Niño sein…) nicht unbeding selten ist, was an der wahnsinnigen Komplexität unsere Klimasystems liegt. Es gibt so viele Faktoren und schon bei den kleinsten Änderungen passieren die Merkwürdigsten Dinge…
Also, lasst euch nicht verrrückt machen, quatscht nicht so viel über Klimawandel (so langsam nervts echt…) und tut lieber was! Jeder im Kleinen, es ist wie bei allen Dingen, man muß einfach mal irgendwo anfangen!
elk schreibt an die Tafel:
Was man anfängt, bringt man zu En…
P.S. Lasst die AKW aus, hilft doch auch nichts…